Schutzkonzept

Ob Kitas, Schulen, Sportvereine oder Jugendverbände: Überall wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammenkommen, können Räume für (sexualisierte) Gewalt und Grenzüberschreitungen entstehen. Auch das Pfadfinden ist davor nicht gefeit und gerade das auf Nähe und Vertrauen basierende Zusammenleben auf den Fahrten und Lagern mit teils mehrtägigen Übernachtungen stellt eine Herausforderung dar. Unser klares Ziel ist, dass unsere Mitglieder lernen die Grenzen anderer zu erkennen und zu respektieren. Als Pfadfinder*innen wollen wir unsere Mitglieder dabei unterstützen, ihre Persönlichkeit frei von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch zu entfalten. 

Der BdP hat bereits im Jahr 2001 mit der Gründung des Arbeitskreises intakt damit begonnen, die Grundlagen für ein umfassendes Präventionskonzept zum Schutz
vor sexualisierter Gewalt zu schaffen. 2016 beschloss der Verband aus eigenem Antrieb die Beauftragung einer externen wissenschaftlichen Studie, deren Ergebnisse im Jahr 2024 der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz präsentiert wurden. 2020 wurde ein erstes Schutzkonzept verschriftlicht. Im Jahr 2025 erfolgte ein erneuertes Schutzkonzept, welches hier abrufbar ist. Neben der Etablierung einer Kultur der Wertschätzung und des achtsamen Miteinanders beschreibt es konkrete Maßnahmen und Bausteine, damit das Pfadfinden zu einem möglichst sicheren Ort werden kann. 

Aufgrund der vergleichsweise geringen Größe unseres Bremer Landesverbandes waren wir bisher in diesem Bereich auch immer auf Hilfe des Bundesverbandes und externe Stellen angewiesen. Auch wenn wir diese Unterstützung sehr schätzen und weiterhin in Anspruch nehmen, so arbeiten wir daran, auch im Kinderschutz vor Ort noch handlungsfähiger zu werden. Ab sofort ist die Intakt-Abteilung des BdP Bremen unter intakt@bremen.pfadfinden.de zu erreichen.